Die Wirkung von Pferden auf den Klienten aus der Sicht von Therapeuten und Klienten
- Gspiris
- 4. März 2021
- 1 Min. Lesezeit
Endlich habe ich ein Buch gefunden, in dem dieses einzigartige Setting beschrieben wird.
Ich habe es selbst erlebt und erfahren. Masha Friedman von der "Sweet Princess Farm" hat mich in Costa Rica im Beisein einer ganzen Herde psychotherapeutisch begleitet - und das war sehr emotional und eine äußerst tiefgreifende Erfahrung.
Ein tolles Buch (Quelle siehe am Ende des Blogs) beschreibt dieses Phänomen ebenso. Besser könnte man es nicht auf den Punkt bringen.

Das Beisein eines Pferdes bewirkt eine Veränderung in der Beziehung zwischen Klient und Therapeut.
Beobachtungen aus Sicht von Therapeuten: - Pferd fordert Präsenz ("Antidissoziative Wirkung")
- Pferd fördert Beziehungsanbahnung ("Eisbrecherfunktion")
- Pferd fördert emotionale Öffnung
- Pferd ermöglicht basale körperliche Erfahrungen
- Pferd reagiert auch auf unbewusste Prozesse der PatientInnen
- Erkenntnisgewinn auf Handlungsebene im Übergangsraum zwischen Praxis und Lebenswelt
Rückmeldungen von Klienten:
- klarer anwesend / bei sich und fokussiert "ich konnte ruhiger werden"
- sich wortlos angenommen fühlen
- berühren, berührt sein, Vertrauen
- "Getragen-Sein", Halt "Erdung, Körperwahrnehmung
- Verbindung in der Tiefe "Das Pferd spürt wie es mir geht"
- prompte Erfahrungen - übertragbar auf Alltagserlebnisse
(Quelle: "Empathie auf vier Hufen - Einblicke in Erleben und Wirkung pferdegestützter Psychotherapie" von Birgit Heintz 2021 Vandenhoeck & Ruprecht Verlag)
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